Wer Cloud Speicher nutzt, trifft oft auf die Begriffe File Storage und Object Storage. Beide Systeme speichern Daten, unterscheiden sich jedoch in Struktur, Skalierbarkeit und Anwendung. Für Unternehmen in Deutschland und der EU ist dieser Unterschied entscheidend – besonders, wenn es um Datenschutz, Performance und DSGVO-konformes Hosting geht.
File Storage – klassisch und hierarchisch
Beim File Storage werden Daten in einer festen Ordnerstruktur abgelegt, ähnlich wie auf lokalen Servern. Er eignet sich gut für kleine Teams, Büroanwendungen und Dokumentfreigaben, stößt jedoch bei großen Datenmengen schnell an Grenzen.
Object Storage – modern und skalierbar
Object Storage speichert jede Datei als Objekt mit Metadaten. Dadurch entfällt die Ordnerstruktur, und der Speicher lässt sich nahezu unbegrenzt erweitern. S3-kompatible Systeme sind ideal für Medien, Backups und Datenanalysen.
Performance und Verwaltung
Object Storage überzeugt durch hohe Verfügbarkeit und einfache Verwaltung über APIs. File Storage bietet dagegen geringere Latenz, wenn kleine Dateien häufig geändert werden. Viele Unternehmen kombinieren beide Systeme für optimale Effizienz.
Datenschutz und Standort
Ob File oder Object Storage – entscheidend ist die Wahl eines Anbieters mit Rechenzentren in Deutschland oder der EU. Nur so bleibt der Cloud Speicher DSGVO-konform und vor unbefugtem Zugriff geschützt.
Fazit
Object Storage ist die zukunftssichere Lösung für wachsende Datenmengen, während File Storage für klassische Anwendungen geeignet bleibt. Beide Systeme profitieren von EU-Hosting und Datenschutz nach europäischen Standards. Jetzt Anbieter vergleichen.